Erstmal erwähnt als Gärtnereibesitzer wurde Joseph Hiller aus der Trogerstraße 3b im Geburts- und Taufschein für seinen Sohn Joseph Hiller, geb. am 17.11.1844 in München. Dieser verstarb am 02.11.1901, Sohn Joseph III. Hiller trat das Erbe an und war gezwungen - vermutlich wegen Erweiterung des Krankenhauses Rechts der Isar - im Jahre 1902 den Betrieb aufzugeben und in die Zamdorfer Straße 138 (später Riemer Straße) umzusiedeln. Nach dem frühen Tod des als Gärtnermeister bezeichneten am 26.01.1927 führte die Witwe Elise Hiller, unter Mithilfe ihrer sieben Kinder, den Betrieb bis 1940 weiter. Erbe wurde der 1901 geborene Sohn Max Hiller, der 1959 wegen Ausbau der Riemer Straße als Schnellstraße zum Flughafen gezwungen war den Betrieb in die etwa 2 km entfernte Bernatzikstraße zu verlegen; am 18.08.1960 verstarb er. Seine Ehefrau Margarethe Hiller, geb. 19.06.1912, und die Tochter Sieglinde, verehelichte Rankl, 1943 geboren, führten den Betrieb gemeinsam bis 1970 weiter. Sieglinde und Josef Rankl übernahmen den Betrieb und spezialisierten sich auf Friedhofsgärtnerei. 1987 wurden rund um dem Betrieb der Denninger Grünanger und Neubaugebiete nördlich des Ranklschen Grundstückes neu erschlossen, der Betrieb durch ein Blumengeschäft vergrößert. Seit 2001 wird der Betrieb von Claus Rankl geführt.